[{"data":1,"prerenderedAt":11},["ShallowReactive",2],{"$f9ipPFxS_jbTlREjyC3cEkzU-zghaFN5dpeaW50-7a_k":3},{"title":4,"description":5,"date":6,"slug":7,"tags":8,"html":10},"Die zweite Wirkung Ihres Marketings: Warum Branding, Sichtbarkeit, Website und Social Media auch über Ihre Mitarbeitergewinnung entscheiden","Die meisten Praxen denken bei Marketing nur an neue Patienten. Dabei entscheiden dieselben vier Hebel auch darüber, ob Sie überhaupt noch Personal finden. Was die Forschung dazu sagt.","2026-08-17","marketing-mitarbeitergewinnung-kfo-praxis",[9],"Mitarbeitergewinnung","\u003Ch1>Die zweite Wirkung Ihres Marketings: Warum Branding, Sichtbarkeit, Website und Social Media auch über Ihre Mitarbeitergewinnung entscheiden\u003C\u002Fh1>\n\u003Cp>Wenn Praxen über Marketing sprechen, geht es fast immer um dasselbe Ziel: mehr Patienten. Verständlich, das ist am Ende die Existenzgrundlage.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Aber dieselben vier Hebel, mit denen Sie neue Patienten gewinnen, entscheiden gleichzeitig darüber, ob Sie überhaupt noch jemanden finden, der bei Ihnen arbeiten möchte. Gerade in der Zahnmedizin, wo \u003Ca href=\"\u002Fblog\u002Fzfa-mitarbeitergewinnung-engpassberuf\">ZFA aktuell Deutschlands Engpassberuf Nummer eins ist\u003C\u002Fa>, wird das zum eigentlichen Flaschenhals.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Branding: Stolz statt Austauschbarkeit\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Eine erkennbare, konsistente Marke schafft bei Patienten Vertrauen, noch bevor der erste Kontakt stattfindet. Bei Mitarbeitenden wirkt derselbe Hebel anders, aber nicht schwächer: Eine Studie zur organisationalen Identifikation (International Studies of Management &amp; Organization, 2024) zeigt, dass Stolz auf den Arbeitgeber der entscheidende psychologische Mechanismus ist, der Mitarbeitende dazu bringt, ihn aktiv weiterzuempfehlen. Wer für eine austauschbare Praxis arbeitet, hat wenig, worauf er stolz sein könnte. Wie echte Differenzierung aussieht, haben wir bereits in \u003Ca href=\"\u002Fblog\u002Fvergleichbarkeitsfalle-kfo-praxen\">unserem Artikel über die Vergleichbarkeitsfalle\u003C\u002Fa> beschrieben.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Sichtbarkeit: zwei völlig unterschiedliche Suchwege\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Patienten finden Ihre Praxis meist über drei Wege: eine Überweisung, eine Google-Suche nach dem konkreten Symptom oder zunehmend über eine Anfrage an eine KI. Bei potenziellen Mitarbeitenden sieht das anders aus. Gerade angehende ZFAs orientieren sich stärker an lokaler Reputation, Berufsschulen und Ausbildungsmessen als an klassischer Google-Sichtbarkeit, während erfahrene Fachkräfte eher auf etablierten Karriereportalen suchen. Beide Zielgruppen brauchen Sichtbarkeit, nur an unterschiedlichen Orten.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Website: der ungleiche Rechercheaufwand\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Eine Untersuchung von CareerArc fand, dass 61 Prozent der Bewerbenden die Unternehmenswebsite besuchen, bevor sie sich bewerben, über 85 Prozent recherchieren generell Bewertungen und Informationen zum Arbeitgeber. Das ist ein deutlich gründlicherer Rechercheprozess, als ihn die meisten Patienten vor einem Termin durchlaufen. Eine Website, die nur auf Patienten ausgerichtet ist und Bewerbenden kein Bild vom Team und der Arbeitsatmosphäre vermittelt, verschenkt hier Potenzial. Die reine Ladegeschwindigkeit spielt übrigens für beide Zielgruppen eine Rolle: Schon eine Verlängerung der Ladezeit von einer auf drei Sekunden erhöht laut einer vielzitierten Google-Studie die Absprungwahrscheinlichkeit um 32 Prozent.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Social Media: Kultur zeigen statt nur werben\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Eine Befragung von SHRM und Zety unter fast 900 Berufstätigen der Generation Z fand: 95 Prozent prüfen die Social-Media-Präsenz eines Arbeitgebers, bevor sie sich bewerben. 63 Prozent springen ab, wenn der Content zu poliert und unauthentisch wirkt. Bei Patienten hat derselbe Content einen anderen Effekt: er baut Vertrauen auf und nimmt die Unsicherheit vor dem ersten Besuch, gerade bei einem Thema, das viele Menschen mit Unbehagen verbinden.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was das für Ihre Praxis bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die vier Hebel wirken also doppelt, nur mit unterschiedlichem Gewicht je nach Kategorie und Zielgruppe. Wer nur an Patienten denkt, übersieht die Hälfte der Wirkung.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wenn Sie herausfinden wollen, wo Ihre Praxis bei allen vier Themen steht und was das jeweils für Patienten- und Mitarbeitergewinnung bedeutet, probieren Sie gerne unseren \u003Ca href=\"\u002Fquickcheck\">kostenlosen Quickcheck\u003C\u002Fa> aus. In wenigen Minuten bekommen Sie eine individuelle Einschätzung für beide Seiten.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.tandfonline.com\u002Fdoi\u002Ffull\u002F10.1080\u002F00208825.2024.2435763\">Looking into the black box of employer recommendations: the role of organizational identification and pride\u003C\u002Fa>, International Studies of Management &amp; Organization, 2024\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.hrdive.com\u002Fnews\u002F61-of-job-seekers-visit-company-sites-before-applying\u002F440877\u002F\">61% of job seekers visit company sites before applying\u003C\u002Fa>, HR Dive, zu einer CareerArc-Umfrage\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.thinkwithgoogle.com\u002F_qs\u002Fdocuments\u002F4290\u002Fc676a_Google_MobileSiteSpeed_Playbook_v2.1_digital_4JWkGQT.pdf\">Mobile Site Speed Playbook\u003C\u002Fa>, Think with Google\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.pin.com\u002Fblog\u002Fgenz-candidate-hiring-process-behavior\u002F\">What Gen Z Candidates Actually Do in the 2026 Hiring Process\u003C\u002Fa>, zitiert eine Zety\u002FSHRM-Umfrage 2025 unter 896 Berufstätigen der Generation Z\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n",1790366644175]